2026 Der Altwieberich ist im Museum von Überlingen zu sehen

Man schreibt das Jahr 2000,

ein besonderes Jahr mit einem besonderen „Kerle“

 

An der  Jahrtausendwende gegründet ist der „Kerle“ heute an

der Überlinger Fasnet nicht mehr wegzudenken. Sein großer

Tag ist der Umzug am Fasnetsunntig, nimmt er doch jedes Jahr

aufs Neue das  Überlinger Stadtgeschehen mit ihren

Lokalmatadoren kräftig auf die Schippe.

Seinen Namen verdankt der „Kerle“den „Alten Wieber'n“,

(es sind quasi seine Hebammen, waren sie doch an der Geburt 

und seiner Namensgebung maßgeblich beteiligt). Dadurch

ist er den „Alten Wieber'n“ natürlich sehr  angetan.

Da passt halt auch der Frack und Zylinder hervorragend

zu den „Mädel's“dazu. Er wirkt elegant, ja in der Dämmerung

sogar etwas mystisch und erhaben.

Überhaupt ist d'Sell ein geselliges Kerlchen das unterm

Jahr an den Tränken der angesagten Kneipen in der Überlinger

Innenstadt unterwegs ist um immer „Neues“ zu erfahren das

er dann an d'Fasnet, sehr zur Freude der Zuschauer auf die

Straße bringen kann.

In seinem „Kratte“ (Korb) hat er er süßes für die Kinder, ebbes für die

großen und natürlich auch für sich selber, nicht dass der

„Kerle“ während dem Umzug noch  austrocknet.

Seinen Schirm hat d'Sell wahrscheinlich nur als Deko, so

wurde noch kein „Alltwieberich“ bei widriger Witterung

auf der Staße gesichtet.

Der Altwieberich 

 

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